Gelbe Wolke über Lingen.

//Update: Bei Hagedorn hat es angeblich nicht gebrannt. Es habe eine Verpuffung (ohne Feuerentwicklung?) gegeben, welche den Austritt gefährlicher Substanzen zur Folge hatte.
Informationen zu den ausgetretenen Nitrose-Gasen: http://www.toxcenter.de/stoff-infos/n/nitrose-gase.pdf
Zusammenfassung: Kommt das Gas in Kontakt mit Wasser, so bildet sich Salpetersäure.

Mittlerweile ist die Situation unter Kontrolle.
Ein Feuerwehrmann zog sich Verätzungen zu. Gute Besserung!

Originalmeldung:
Hagedorn (ein Chemieunternehmen in Lingen) brennt/brannte/brannte nicht (man weiß es [zum Zeitpunkt dieses Blogposts] nicht so genau) mal wieder – nach gar nicht allzu langer Zeit.

Bei Twitter überschlagen sich die Meldungen: Anwohner und Schaulustige berichten minutenaktuell über das Geschehen.

Und die Lokalmedien? Hinken ein wenig hinterher. Hier war die gelbe Wolke schneller bei den Anwohnern, als die (Warn-)Meldungen der lokalen Medien.

Umso erstaunlicher ist es, dass EV1.tv trotz des Videoformates eine verhältnismäßig zeitnahe Berichterstattung realisiert hat. Hut ab!

Dennoch sind die lokalen Medien längst nicht so aktuell wie diverse social media Dienste (Facebook, Twitter,…). Aber das ist mittlerweile wohl bekannt.

Wer stellte wohl den Negativrekord auf? Wer schaffte es nicht, zeitnah die Bürger zu informieren?

Richtig geraten! Die Stadt Lingen.

Auf der offiziellen Website der Stadt wurde nach gut 2 Stunden eine lauwarme Meldung veröffentlicht, dass wohl etwas passiert ist. Nach zwei Stunden.
Zu diesem Zeitpunkt hat EV1.tv mit dem Kamerateam vor Ort bereits zwei (Fernseh-)Beiträge gedreht und veröffentlicht.

Einziger Wermutstropfen: Man darf sich natürlich erst mit 30 Sekunden Werbung berieseln lassen, bis man den Beitrag zu Gesicht bekommt.1022

Von einigen Anwohnern der angrenzenden Wohngebiete war des Weiteren zu vernehmen, dass diese nicht darauf hingewiesen wurden, doch bitte Türen und Fenster geschlossen zu halten. Großalarm/Katastrophenalarm gab es ebenfalls nicht.
Aber Hauptsache der Herr Doktor Büring macht sich ein Bild von der Lage. Knallhart nachgefragt, vor Ort.

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